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Austritt des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland (Vereinigtes Königreich) aus der EU („Brexit“)

Nach Verhandlungen zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich im September und Oktober 2019 wurde eine Einigung über die Änderung des Austrittsabkommens und der politischen Erklärung erzielt. Um den Abschluss der Ratifizierung des Austrittsabkommens zu ermöglichen, haben die Staats- und Regierungschefs am 28. Oktober 2019 einer weiteren flexiblen Verlängerung der Austrittsfrist bis zum 31. Januar 2020 zugestimmt.

Zwar ist die Chance auf einen geregelten Brexit (auf Grundlage des Austrittsabkommens) gestiegen, dennoch ist die Gefahr eines ungeregelten Brexits (Ausscheiden des Vereinigten Königreichs aus der EU ohne vertragliche oder anderweitige Regelung) angesichts der komplizierten innenpolitischen Lage in Großbritannien noch nicht gebannt. Unternehmen und Bürger sollten sich daher weiterhin auf beide Szenarien vorbereiten.

Auf den Internetseiten des Bundesministeriums der Finanzen, des Auswärtigen Amtes und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie finden Sie detaillierte Informationen zum Brexit und zu Vorbereitungen auf einen ungeregelten Austritt des Vereinigten Königreichs. Konsequenzen eines harten Brexits für verschiedene Bereiche sind in den sog. „preparedness notices“ der Europäischen Kommission zu finden.

Weitere Informationen rund um das Thema „Brexit und Steuern“ erhalten Sie auf den Internetseiten der Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern, der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., der Steuerberaterkammer München sowie der Deutsch-Britischen Industrie- und Handelskammer.