Navigation überspringen
Diese Seite verwendet Cookies, um Ihnen eine optimale Nutzung unseres Internetauftritts zu ermöglichen. Neben den technisch notwendigen Cookies können zusätzlich von unserem Webanalyse-Tool Matomo Cookies gesetzt werden. Sie können diese Einstellungen anpassen oder allen Cookies direkt zustimmen. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.



Unser Webanalyse-Tool Matomo verwendet Cookies. Mit diesen Cookies können wir die Nutzung unserer Webseite analysieren und beispielsweise ermitteln, wie häufig und in welcher Reihenfolge unsere Seiten besucht werden. Sie bleiben dabei als Nutzer anonym. Es werden keine Daten an Server übermittelt, die außerhalb der Kontrolle der bayerischen Verwaltung liegen. Die Cookies werden nach 2 Jahren automatisch gelöscht.




Mit diesen Cookies können die von Ihnen ausgewählten Einstellungen zur Schriftgröße und zum Kontrast gespeichert werden, so dass die folgenden Seiten mit denselben Einstellungen angezeigt werden. Ohne diese Cookies werden Schriftgröße und Kontrast bei jedem Seitenwechsel auf die Standardeinstellung zurückgestellt. Es werden keine Daten an andere Server übermittelt. Die Cookies werden nach 2 Jahren automatisch gelöscht.




Dieser Cookie speichert die Information, dass dieser Datenschutzhinweis in Ihrem Browser bereits angezeigt wurde und auf den folgenden Seiten nicht erneut angezeigt werden muss. Es werden keine Daten an andere Server übermittelt. Der Cookie wird nach 2 Jahren automatisch gelöscht.


Wenn Sie diese Einstellungen später noch einmal ändern möchten, gehen Sie zu unserer Datenschutzerklärung und passen Sie die Einstellungen an.

Beim Aktivieren der Vorlesesoftware werden Inhalte von der Linguatec-Website geladen und dadurch Ihre IP-Adresse an Linguatec übertragen. Mehr Informationen und eine Möglichkeit zum Ein- und Ausschalten dieser Datenübertragung finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Wenn Sie die Vorlesesoftware jetzt aktivieren möchten, klicken Sie auf Vorlesesoftware aktivieren.


Wenn Sie möchten, dass die Vorlesesoftware auf dieser Website künftig automatisch aktiviert wird, klicken Sie auf Vorlesesoftware immer aktivieren. Dadurch wird diese Einstellung mithilfe eines Cookies in Ihrem Browser gespeichert.
Die Vorlessesoftware wurde aktiviert. Bevor die Seite vorgelesen werden kann, muss sie einmal aktualisiert werden. Klicken Sie auf Seite aktualisieren, wenn Sie die Seite jetzt aktualisieren möchten.


Achtung: Falls Sie auf dieser Seite bereits Daten in ein Formular eingegeben haben, werden diese beim Aktualisieren gelöscht. Bitte speichern Sie in diesem Fall zuerst Ihre Formulareingaben, bevor Sie die Seite aktualisieren.

Zitat von Max I. Joseph: "Ich möchte nicht besser wohnen"Das Palais Leuchtenberg
Vom Adelspalais zum Finanzministerium

Die Gestaltung des Palais Leuchtenberg ist geprägt von seiner exponierten städtebaulichen Lage, dem repräsentativen Zweck und der unsicheren politischen Position des Bauherrn. Klenze entwarf drei annähernd gleichwertige Schaufassaden, um den Eindruck eines freistehenden Palastes entstehen zu lassen. Der Grundriss musste dabei flexibel sein – so berichtet Klenze –, damit das Gebäude notfalls anders hätte verwendet werden können, wenn Ludwig Beauharnais aus München vertrieben hätte.

Palais LeuchtenbergDie Fassade des Wohnhauses am Odeonsplatz orientiert sich an Vorbildern der römischen Renaissancepaläste, jedoch wirkt sie durch Verzicht auf Haustein und flachere Ornamentierung leichter und eleganter. Als Hauptfront war die Südfassade ausgebildet. Das heutige Portal an der Ostseite wurde erst beim Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg eingefügt. Von den angrenzenden Bürgerhäusern hebt sich das Leuchtenbergpalais durch seine Größe, die höheren Geschoße und einige Dekordetails ab. Die Adlerkapitelle der Fensterumrahmungen im ersten Obergeschoß haben ihre Vorbilder in einem Palast Napoleons und erinnern so an Beauharnais’ Herkunft.

In vierjähriger Bauzeit entstand einer der größten Stadtpaläste Münchens mit über 250 Zimmern für 770.000 Gulden. Diese Summe entsprach dem gesamten Bauetat Bayerns für das Jahr 1819. Mit den niedrigeren Wirtschaftsgebäuden, die sich über 100 Meter an der heutigen Kardinal-Döpfner-Straße erstreckten, war er etwa dreimal so groß wie der heutige Bau. Die kostbare Innenausstattung übertraf an Prunk die Möblierung der Residenz. Königin Caroline urteilte über das Schlafzimmer, es sei "derart mit Verzierungen überladen, dass man darin zu ersticken meinte". Mit einem Tanzsaal, einer berühmten Gemäldegalerie und einem eigenen Theater bot der Palast einen repräsentativen Rahmen für höfische Feste.

 

 

 

© Bayerisches Staatsministerium der Finanzen und für Heimat