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RetuungsringSteuerliche Maßnahmen für Corona-Betroffene
Aktueller Überblick über derzeitige steuerliche Maßnahmen des Bundes und Bayerns

Bayern und der Bund haben eine Reihe steuerlicher Maßnahmen ergriffen, um Unternehmen, die von den wirtschaftlichen Auswirkungen der Ausbreitung des Corona-Virus massiv betroffen sind, zu entlasten. Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ) zu diesen Maßnahmen finden Sie auf den Seiten des Bundesministeriums der Finanzen, des Bayerischen Landesamt für Steuern oder bei Ihrem Finanzamt.

Der nachfolgende Überblick soll eine Erstinformation über Steuererleichterungen für Betroffene bieten:

 

Einkommensteuer

  • Vorauszahlungen:
    Auf Antrag Herabsetzung entsprechend dem voraussichtlichen Jahresergebnis
  • Berücksichtigung von voraussichtlichen Verlusten des Jahres 2020:
    Auf Antrag
    • nachträgliche Herabsetzung der Vorauszahlungen für 2019 aufgrund eines pauschal ermittelten vorläufigen Verlustrücktrags aus 2020
    • Berücksichtigung eines vorläufigen Verlustrücktrags aus 2020 bereits bei der Veranlagung für 2019
    siehe dazu §§ 110 und 111 Einkommensteuergesetz
  • Nachzahlungen für Vorjahre:
    Stundung für bis zum 30. Juni 2021 fällige Steuern
    • Auf Antrag zinslose Stundung im vereinfachten Verfahren bis 30. September 2021
    • Verlängerung der Stundung über den 30. September 2021 hinaus im vereinfachten Verfahren nur mit angemessener Ratenzahlungsvereinbarung bis längstens 31. Dezember 2021 möglich
    Weitergehende Stundungen und Stundung für ab 1. Juli 2021 fällige Steuern
    • Stundungen nur noch unter üblichen Bedingungen und unter Erbringung der erforderlichen Nachweise, insbesondere zu den wirtschaftlichen Verhältnissen möglich
  • Steuererklärung 2019:
    Verlängerung der regulären Abgabefrist bis 31. August 2021 (bei Land- und Forstwirten mit abweichendem Wirtschaftsjahr bis 31. Dezember 2021), wenn ein Angehöriger der steuerberatenen Berufe mit der Erstellung der Steuererklärung beauftragt ist (siehe dazu Art. 97 § 36 Einführungsgesetz zur Abgabenordnung).

 

Körperschaftsteuer

  • Vorauszahlungen:
    Auf Antrag Herabsetzung entsprechend dem voraussichtlichen Jahresergebnis
  • Berücksichtigung von voraussichtlichen Verlusten des Jahres 2020:
    Auf Antrag
    • nachträgliche Herabsetzung der Vorauszahlungen für 2019 aufgrund eines pauschal ermittelten vorläufigen Verlustrücktrags aus 2020
    • Berücksichtigung eines vorläufigen Verlustrücktrags aus 2020 bereits bei der Veranlagung für 2019
    siehe dazu §§ 110 und 111 Einkommensteuergesetz
  • Nachzahlungen für Vorjahre:
    Stundung für bis zum 30. Juni 2021 fällige Steuern
    • Auf Antrag zinslose Stundung im vereinfachten Verfahren bis 30. September 2021
    • Verlängerung der Stundung über den 30. September 2021 hinaus im vereinfachten Verfahren nur mit angemessener Ratenzahlungsvereinbarung bis längstens 31. Dezember 2021 möglich
    Weitergehende Stundungen und Stundung für ab 1. Juli 2021 fällige Steuern
    • Stundungen nur noch unter üblichen Bedingungen und unter Erbringung der erforderlichen Nachweise, insbesondere zu den wirtschaftlichen Verhältnissen möglich
  • Steuererklärung 2019:
    Verlängerung der regulären Abgabefrist bis 31. August 2021, wenn ein Angehöriger der steuerberatenen Berufe mit der Erstellung der Steuererklärung beauftragt ist (siehe dazu Art. 97 § 36 Einführungsgesetz zur Abgabenordnung).

 

Gewerbesteuer

 

Umsatzsteuer

 

Lohnsteuer

 

Vereine und Spenden

  • Spendenaktionen:
    Für Spendenaktionen zur Förderung der Hilfe für von der Corona-Krise Betroffene gelten vereinfachte Regelungen.
  • Unterstützungsleistungen:
    Steuerbegünstigte Vereine können ihre Mittel, ihr Personal oder ihre Räumlichkeiten zur Unterstützung für von der Corona-Krise Betroffene ohne negative steuerliche Folgen einsetzen, auch wenn sie laut ihrer Satzung einen anderen Zweck verfolgen (z.B. Sportvereine, Musikvereine). Dies gilt z.B. für Einkaufsdienste für von der Corona-Krise Betroffene.
  • Verluste im wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb:
    Verluste, die bei steuerbegünstigten Vereinen aufgrund der Auswirkungen der Corona-Krise im wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb oder in der Vermögensverwaltung entstehen, können mit Mitteln aus dem ideellen Bereich (z.B. Spenden) steuerunschädlich ausgeglichen werden.

Nähere Details zu den steuerlichen Unterstützungsmaßnahmen, die bis 31.12.2021 im Bereich der steuerbegünstigten Körperschaften (Gemeinnützigkeitssektor) durchgeführt werden, regeln die Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen vom 09.04.2020, 26.05.2020 und 18.12.2020:

 

Grunderwerbsteuer

Auf Antrag zinslose Stundung der Grunderwerbsteuer für vom 01.01.2020 bis 31.07.2020 verwirklichte Erwerbsvorgänge und für Vorgänge, für die die Steuer in diesem Zeitraum entsteht, bis längstens 31.12.2021, anschließend mit einer angemessenen, längstens bis zum 31.12.2021 dauernden Ratenzahlung.

 

Erbschaft- und Schenkungsteuer

  • Steuer:
    Auf Antrag zinslose Stundung der Erbschaft-und Schenkungsteuer bis zu drei Monaten
  • Steuererklärung:
    Auf Antrag Fristverlängerung bis zu drei Monaten
  • Feststellungserklärung im Bereich Unternehmensvermögen:
    Auf Antrag Fristverlängerung bis zu drei Monaten

 

Bier-, Energie-, Alkohol-, Luftverkehr- und Kraftfahrzeugsteuer etc. (Zoll)

 

Alkoholsteuer (ausgelaufen zum 31.12.2020)

Zusätzlich zu o. g. Billigkeitsmaßnahmen

 

Zollabgaben und Einfuhrumsatzsteuer

Einfuhren von Medizinprodukten und Schutzausrüstungen aus Drittländern sind unter bestimmten Voraussetzungen rückwirkend ab dem 30.01.2020 bis einschließlich 30.04.2021 von der Einfuhrumsatzsteuer und Zollabgaben befreit. Dies betrifft Masken und Schutzausrüstungen sowie Testkits, Beatmungsgeräte und andere medizinische Ausrüstung.
Siehe Veröffentlichung des Zolls: Besonderheiten bei der Zollabfertigung von medizinischen Geräten und Materialen als Hilfsgüter

 

Hinweis!

Betroffene können sich wegen der für sie im Einzelfall in Betracht kommenden Hilfsmaßnahmen schriftlich, telefonisch oder per E-Mail umgehend mit ihrem zuständigen Finanzamt in Verbindung setzen. Auf diesem Wege ist auch die Vereinbarung eines persönlichen Termins möglich.

 

© Bayerisches Staatsministerium der Finanzen und für Heimat